Thunderbird als Outlook Ersatz – Teil 1

14. Mai 2013 Linux

Nach meinem Umstieg auf Ubuntu war ich längere Zeit damit beschäftigt eine funktionierende Alternative zu Microsofts Outlook zu finden, möglichst mit Feedreader und der Möglichkeit Mails, Kalender und Kontakte mit meinem Android Smartphone zu syncronisieren. Nachdem ich immer wieder verschiedene Dinge probiert hatte binn ich letztendlich bei Mozillas Thunderbird gelandet, auch weil dieser sich mit einer großen Menge an Plugins ausstatten lässt um ihn somit an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Den Weg vom frisch installierten Thunderbird wie er bei neueren Ubuntuversionen Standard ist zu einem vollwertigen, wenn auch noch nicht ganz so schönen Outlook Ersatz möchte ich in dieser Serie von Blogartikel beschreiben. Los gehts im ersten Teil mit dem Einrichten des E-Mail Kontos.

Im Normalfall fragt Thunderbird direkt nach der Installation nach einem neuen Mail-Konto. Tut er dass nicht oder will man ein zweites Konto anlegen ruft man diese Option im Menü unter Datei->Neu->Existierendes E-Mail-Konto… auf.

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Die Nachfrage ob wir eine neue E-Mail-Adresse wollen können wir mit Überspringen und meine existierende E-Mail-Adresse verwenden verneinen.

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Im folgenden Dialog geben wir den Anzeigenamen, die Mailadresse und das Passwort ein und können dieses mit einem Häckchen auch gleich speichern.

thunderbird-tutorial-3

Nach einem Klick auf Weiter sucht Thunderbird automatisch nach den richtigen Einstellungen für das E-Mail Konto, dies ist auch meistens erfolgreich und man muss nur noch das zu verwendende Protokoll aussuchen. Für die Syncronisation mit mobilen Geräten empfiehlt sich hier die Verwendung von IMAP, bei dem alle Aktionen auf dem Server gespeichert werden. Wenn der Versuch fehlschägt, muss die Konfiguration mit einem Klick auf Manuell bearbeiten korrigiert werden.
Wenn die Konfiguration vollständig ist, kann diese durch einen Klick auf Fertig bestätigt werden.

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Danach erscheint das soeben eingerichtete E-Mail-Konto im linken Navigationsbereich von Thunderbird.

thunderbird-tutorial-5

Im nächsten Teil geht es dann um die Integration eines Kalenders in Thunderbird und die Verbindung mit dem Google Kalender zur Syncronisation.

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0 EmailOutlookThunderbird

Frühlingsblüten vor der Haustüre

13. Mai 2013 Fotografie

Nachdem ich jetzt schon länger nichts mehr gepostet hatte, kommen heute mal wieder ein paar neue Bilder von den Frühlingsblüten direkt vor unserer Haustüre. Ich habe bei den Bildern viel mit entfesselten Blitzen getestet und probiert – man kann damit sehr schöne Bilder erreichen, aber es erfordert Übung und Geduld.

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0 blitzblühteblumenfotografie

Ubuntu Installation findet Festplatte nicht

22. Januar 2013 Linux

Ich habe gerade versucht Ubuntu auf einem Computer zu installieren. Dabei bin ich auf einen kleinen Fehler im Installationsassistent gestoßen. Dieser wollte einfach die Festplatte in dem Computer nicht erkennen. Das Problem habe ich gelößt indem ich die Live-CD gebootet habe, und dann über das Terminal das Paket „dmraid“ entfernt habe. Dazu einfach im Terminal eingeben:

sudo apt-get purge dmraid

Danach hat die Installation gut funktioniert.

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0 dmraidfehlerinstallationubuntu

dcfldd – dd mit zusätzlichen Features

15. Dezember 2012 Linux

Wenn man öfter mit Festplattenimages arbeitet, ist das Linux Standardwerkzeug dd erste Wahl. Eines der Hauptprobleme, dass ich damit immer wieder habe ist die fehlende Fortschrittsanzeige.
Dieses Problem lässt sich durch die Verwendung von dcfldd umgehen. Dcfldd ist eine Variante von dd die um zusätzliche Funktionen erweitert wurde, unter anderem eben die Fortschrittsanzeige. Unter Ubuntu muss das Tool zuerst installiert werden. Dies geht über folgenden Terminal-Befehl:

sudo apt-get install dcfldd

Es kann dann als Ersatz für dd direkt verwendet werden. Unter anderem gibt es auch die zusätzliche Funktion ein Statusintervall in Blöcken anzugeben. Zum Beispiel so:

sudo dcfldd bs=4M if=foo.img of=/dev/sdx statusinterval=1

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0 dcflddddimage

Datenübertragung zwischen Ubuntu und Casio fx-9860G

9. November 2012 Linux

Ich habe für die Schule einen grafikfähigen Taschenrechner, Casio fx-9860G. Dieser hat eine USB-Schnittstelle, so dass man darüber Programme und Spiele auf den Rechner übertragen kann. Die von Casio für die Übertragung mitgelieferte Software gibt es leider nur für Windows, sodass man sich unter Ubuntu eine andere Lösung suchen muss. In diesem Artikel möchte ich meinen Lösungsweg zur Installation der Software xfer9860 beschreiben.

Die Software befindet sich leider nicht in den Paketquellen, und es sind auch keine *.deb Pakete verfügbar. Deshalb müssen wir uns die Software selbst aus dem Quelltext kompilieren. Dazu werden verschiedene Pakete benötigt, die wir zuerst einmal installieren, dazu wechseln wir ins Terminal.

sudo apt-get install build-essential libusb-dev scons

Als nächstes laden wir uns das aktuelle Quelltextarchiv von Sourceforge.net herunter. Dann wechseln wir in das Verzeichniss in das wir das Archiv heruntergeladen haben, entpacken es und wechseln in den entsprechenden Ordner.

<br />cd Downloads<br />tar -xjf xfer9860-0.2.1.tar.bz2<br />cd xfer9860-0.2.1<br />

Dann können wir das Programm kompilieren und nach /usr/bin verschieben, damit es vom Terminal aus immer verfügbar ist.

<br />scons -Q<br />sudo cp src/xfer9860 /usr/bin/xfer<br />

Damit ist das Programm vollständig installiert. Um jedoch mit dem Rechner zu kommunizieren, würde das Programm root-Rechte benötigen. Dies umgehen wir indem wir eine entsprechende udev-Regel anlegen.

<br />echo "SUBSYSTEMS=="usb", ATTRS{idVendor}=="07cf", ATTRS{idProduct}=="6101", MODE:="666"" | sudo tee /etc/udev/rules.d/20-casio-gtr.rules<br />sudo service udev reload<br />

Damit ist das Programm vollständig installiert und sollte einsatzbereit sein. Das können wir überprüfen indem wir den Taschenrechner über USB an den Computer anschließen. Der Rechner fragt nach der Art des Anschlusses, diese bestätigen wir mit [F1] Datenübertragung. Die Verbindung wird durch folgenden Befehl geprüft.

xfer -i

Wenn hierbei keine Fehler auftreten, war die Installation erfolgreich und man kann Dateien an den Rechner übertragen, wenn man vorher den Rechner wieder in Empfangsmodus bringt.

xfer -u datei.G1A datei.G1A

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0 casiofx-9860Ggtrinstallierenkompilieren

Bilder aus London

2. November 2012 Fotografie

190912_0304

Im September war ich knapp eine Woche lang auf Studienfahrt in London. Da ich eigentlich eher Natur- und Landschaftsfotografie mache, dachte ich nicht, dass ich dort viel fotografieren würde. Deshalb habe ich auch nicht alle Ausrüstung mitgenommen, sondern nur meine Canon EOS 1000d, das 18-55 mm und das 70-300 mm Objektiv. Vermisst habe ich in London dann das Stativ um Nachtaufnahmen zu machen. Einige wenige sind trotzdem durch hohe ISO, Offblende und das Auflegen auf Geländern gelungen.

190912_0149

Eine der außergewöhnlichsten Locations in London, um Fotos von Tieren zu machen, ist der Hyde Park, ein kleines Stück Natur mitten in der Großstadt. Die Eichhörnchen und Vögel sind so sehr an die Menschen gewöhnt, dass es sie nicht stört, wenn man mit dem Foto einen Meter daneben steht.
Beim Royal Observatory, bei welchem auch der Null-Meridian ist, hat man eine hervorragende Aussicht über London, weshalb ich dort ein Panorama aufgenommen habe.

160912_0423Aber natürlich mussten auch ein paar klassische Touristenbilder sein, wie zum Beispiel vom London Eye, den Houses of Parliament oder dem Tower. Am Ende meines Aufenthaltes fand ich London eine sehr schöne Stadt, die auch für das Fotografieren mehr bietet als ich dachte.
Unten habe ich unsortiert die besten Bilder aus London angefügt.

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0 big benhyde parklondonnachtaufnahmepanoramatower bridge

Autostart unter Ubuntu 12.10

31. Oktober 2012 Linux

startprogramme_dashHeute mal nur ein kurzer Tipp, weil ich länger gebraucht habe das herauszufinden. Seit ich mein Laptop auf Ubuntu 12.10 aktualisiert habe, konnte ich die Option für die Startprogramme, die früher im Systemmenü war, nicht mehr finden.

Gefunden habe ich das Einstellungsfenster schließlich mit einer Suche nach „startprogramme“ im Dash.

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0 autorunautostartstartprogrammeubuntu 12.10

32-Bit executable mit 64-Bit gcc erzeugen

29. Oktober 2012 Linux

Manchmal ist es erforderlich, auf einem 64-Bit System für ein 32-Bit System zu kompilieren. Das ist grundsätzlich auch ganz einfach, wenn man jedoch nicht aufpasst handelt man sich schnell neue Probleme ein.

Unter Ubuntu benötigt man neben dem obligatorischen gcc/g++ noch die entsprechenden Multilibs. Wenn diese noch nicht vorhanden sind können sie über die Paketverwaltung nachinstalliert werden.

sudo apt-get install gcc-multilib g++-multilib

Wenn alle Pakete richtig installiert sind, kann ein C oder C++ Programm einfach mit dem Parameter -m32 für 32-Bit Systeme kompiliert werden. Zum Beispiel.

gcc -m32 -o helloworld helloworld.c
g++ -m32 -o helloworld helloworld.cpp

Diese Option kann auch in der jeweiligen IDE, bei mir CodeBlocks, eingetragen werden. Dabei muss man jedoch aufpassen, wenn die IDE gcc zweimal aufruft, einmal zum kompilieren und einmal zum linken, muss die -m32 Option auch beim Linker eingefügt werden, damit er 32-Bit Bibliotheken dazu linkt.

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0 32-bit64-bitc++g++gccidekompilieren

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